Andersch, Alfred: Flucht in Etrurien.

Andersch, Alfred: Flucht in Etrurien.

2 Erzählungen u. 1 Bericht. 1.Ausg. Zürich : Diogenes, 1981. 200 S., gebundene Ausgabe mit Umschl. ISBN: 3257016131

Alfred Andersch (4. 2. 1914, München - 21.2. 1980, Berzona) ist eine der großen Gestalten und ein großer Gestalter der deutschen Nachkriegsliteratur. Er begann als Journalist, Redakteur, Herausgeber und Essayist, über den Thomas Mann schrieb: »Welche Wohltat ist die Stimme des Wissens und der loyalen Intelligenz inmitten des quälenden Geschreis der Dummheit«, und wurde als Romancier, Geschichtenerzähler, Reiseschriftsteller und Gelegenheits-Pamphletist gleich bedeutend. Seine Werke Die Kirschen der Freiheit, Sansibar oder der letzte Grund, Geister und Leute, Die Rote, Ein Liebhaber des Halbschattens, Efraim, Mein Verschwinden in Providence, Winterspelt und die posthume Erzählung Der Vater eines Mörders zählen zur meistübersetzten und oft verfilmten deutschen Literatur von Weltrang. Ihm selbst war das Erzählen das Wichtigste: »Was keine Erzählung in mir hervorruft, langweilt mich. Was ich nicht erzählen kann, scheint mir nicht wert, aufgeschrieben zu werden. Jedenfalls nicht von mir.« - Dieser Band bringt erstmals drei frühe, zwischen 1944 und 1950 entstandene autobiographische Erzählungen aus dem Nachlaß: Heimatfront: Der Kurier einer Widerstandsgruppe gerät mit einer Gestapo-Agentin in eine Liebesaffäre. Flucht in Etrurien: Wie an der Italienischen Front eine Fahnenflucht verläuft. Amerikaner ? Erster Eindruck: Ein Deserteur aus Überzeugung wird Prisoner of War-und verteidigt Deutschland.
ISBN 3257016131

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