Wichtige aktuelle links

Wichtige Internetadressen

Connection e.V.

Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure

http://www.connection-ev.de/

Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF)

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und die Evangelische Arbeitsgemeinschaft zur Betreuung der Kriegsdienstverweigerer (EAK) bilden im Rahmen der Friedensarbeit in der Evangelischen Kirche Deutschlands eine gemeinsame Plattform.

Dazu gehören auch die Servicestelle internationale Freiwilligendienste der Konferenz evangelischer Freiwilligendienste (KEF) sowie zwei weitere Projekte des evangelischen Forums entwicklungspolitischer Freiwilligendienste (eFeF).

http://www.friedensdienst.de/

Bund für Soziale Verteidigung (BSV)

Der Bund für Soziale Verteidigung ist ein pazifistischer Fachverband der deutschen Friedensbewegung zur Entwicklung von Alternativen zu Militär und Gewalt. Ausgehend von gewaltfreien Sicherheitskonzepten arbeitet wir er in drei Schwerpunkten:

- Gewaltfreie Prävention in internationalen Krisengebieten

- Bildungsarbeit für Konstruktive Konfliktbearbeitung

- Militärkritik und pazifistische Konzeptentwicklung

http://www.soziale-verteidigung.de/

Bund demokratischer WissenschaftlerInnen (BdWi)

Seit seiner Gründung 1968 engagiert sich der BdWi für eine Wissenschaft in gesellschaftlicher Verantwortung. Er bezieht auf Kongressen, in wissenschaftlichen Publikationen und politischen Stellungnahmen öffentlich Position zu Fragen von Wissenschaft, Forschung und Hochschulentwicklung. Im BdWi haben sich über tausend Natur-, Geistes- und SozialwissenschaftlerInnen zusammengeschlossen. Sie alle verbindet ihr gemeinsames Interesse an einer emanzipatorischen Wissenschafts- und Bildungspolitik.

http://www.bdwi.de/

Plattform Zivile Konfliktbearbeitung

Die Plattform Zivile Konfliktbearbeitung ist das offene Netzwerk in Deutschland zur Förderung der zivilen Konfliktbearbeitung. Es wurde 1998 in Bad Honnef gegründet. Die Plattform bietet Einzelnen und Nichtregierungsorganisationen den Raum für solch ein gemeinsames Engagement. Sie ist ihrerseits Teil einer internationalen Gemeinschaft zivilgesellschaftlicher Akteure. Heute beteiligen sich an Aufgaben der zivilen Konfliktbearbeitung in der Plattform 130 Einzelpersonen und 53 Organisationen, Einrichtungen und Gruppen

http://www.konfliktbearbeitung.net/

Kooperation für den Frieden

Es geht nicht nur darum, jeder Legitimierung des Krieges zu widerstehen. Eine Welt ohne Krieg setzt gerechte soziale und wirtschaftliche Beziehungen ebenso voraus wie gewaltfreie Methoden der Konfliktprävention und -bearbeitung. Die Friedensbewegung hat daher viele Berührungspunkte mit anderen sozialen Bewegungen - auch international.

http://www.koop-frieden.de/index.html

Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW)

7.000 Ärzte und Ärztinnen, Medizinstudierende und Fördermitglieder sind die IPPNW-Deutschland. Weltweit setzen sich mehrere Tausend Mediziner und Medizinerinnen in über 60 Ländern in allen fünf Kontinenten für eine friedliche, atomtechnologiefreie und menschenwürdige Welt ein. Für sein Engagement habt er 1985 den Friedensnobelpreis bekommen.

Der IPPNW setzt sich dafür ein, erdumspannend Bedrohungen für Leben und Gesundheit abzuwenden. Er arbeitet über alle politischen und gesellschaftlichen Grenzen hinweg. Seine Medizin ist vorbeugend und politisch: Er setzt sich für friedliche Konfliktbewältigung ein, für internationale Verträge, für die Abschaffung von Atomwaffen und Atomenergie und für eine Medizin in sozialer Verantwortung.

http://www.ippnw.de/

Gustav Heinemann-Initiative

„Lassen Sie uns allem widerstehen, was den Raum der Freiheit einengt, den Rechtsstaat aushöhlt und Menschen davon abhält, von ihren Freiheitsrechten Gebrauch zu machen." (Gründungsaufruf der Gustav Heinemann-Initiative)

In diesem Sinne wollen wir weiterhin den Herausforderungen unserer Zeit begegnen, indem wir feststellen:

- Die Bekämpfung des Terrorismus rechtfertigt weder Kriege noch die Missachtung von Bürger- und Menschenrechten.

- Präventivkriege sind wie alle Kriege weder ein geeignetes Instrument zur Lösung von Konflikten noch zur Durchsetzung von Interessen.

- Das Menschenrecht auf Bildung muss für alle in Deutschland lebenden Menschen gelten. Seine Verwirklichung ist eine der Voraussetzungen für demokratische Teilhabe.

Verantwortungsbewusstes Handeln der Bürgerinnen und Bürger setzt Transparenz staatlichen Handelns voraus.

http://www.gustav-heinemann-initiative.de/

Internationale Liga für Menschenrechte

http://www.ilmr.de

Humanistische Union e.V. [HU]

Was ist die Humanistische Union?

- Die Humanistische Union ist eine unabhängige Bürgerrechtsorganisation. Seit unserer Gründung 1961 setzen wir uns für den Schutz und die Durchsetzung der Menschen- und Bürgerrechte ein.

- Im Mittelpunkt steht für uns die Achtung der Menschenwürde. Wir engagieren uns für das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit und wenden uns gegen jede unverhältnismäßige Einschränkung dieses Rechts durch Staat, Wirtschaft oder Kirchen.

- Eine größtmögliche Verwirklichung von Menschenrechten und Freiheit ist an Bedingungen gebunden. Dazu gehören Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und die Anerkennung gesellschaftlicher Vielfalt.

- Demokratische Teilhabe muss auch jenseits von Parteien und Wahlen gewährleistet sein. Es reicht nicht, wenn Rechte nur auf dem Papier stehen. In einer pluralistischen Gesellschaft müssen auch radikale Meinungsäußerungen möglich sein.

Was will die Humanistische Union?

- Verteidigung von Freiheitsrechten

- Kontrolle staatlichen Handelns

- Förderung politischer Partizipation

- Abbau von Diskriminierung

- Trennung von Staat und Kirche

http://www.humanistische-union.de/

KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V.

Verein für Kontakte zu Ländern der ehemaligen Sowjetunion seit Januar 1990.

Die Idee zur Vereinsgründung kam schon vor der „Wende“ im damaligen Westberlin, als Gorbatschows Perestrojka die Hoffnung auf eine humane Gesellschaft nährte. Im Dialog mit den gesellschaftlichen Erneuerern im Osten sollte am Ende des Kalten Krieges die Voraussetzung für eine friedliche Zukunft gesetzt werden.

Das konnte nicht geschehen ohne Rückbesinnung auf die Geschichte.

Schwerpunkte

- Hilfe für die Opfer des NS-Regimes

- Hilfen für Tschernobyl – Opfer

- Therapieprogramm für leukämiekranke Kinder in Russland.

- „Ärzte für Ärzte“.

- Demokratieerziehung.

2002 würdigte die Internationale Liga für Menschenrechte mit der Verleihung der Carl-von-Ossietzky-Medaille das Engagement von KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V. für die Ost- West – Völkerverständigung.

http://www.kontakte-kontakty.de/

Fritz Bauer Institut

Das Institut erforscht interdisziplinär die Geschichte und Wirkung der nationalsozialistischen Massenverbrechen, insbesondere des Holocaust. Es dokumentiert seine Arbeitsergebnisse und vermittelt sie in eine breite, heterogene Öffentlichkeit. Dabei versteht sich das Institut als Scharnierstelle zwischen wissenschaftlicher Theoriebildung und gegenwartsbezogener kultureller Praxis. ...

http://www.fritz-bauer-institut.de/

Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, DFG-VK

http://www.dfg-vk.de/willkommen/

Internationale Frauenfriedensarchiv Fasia Jansen (IFFA)

http://www.frauennews.de/themen/weltweit/frieden/iffa.htm

FIR - Internationale Föderation der Widerstandskämpfer- Bund der Antifaschisten

Die Internationale Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) - Bund der Antifaschisten ist die Dachvereinigung von Organisationen ehemaliger Widerstandskämpfer, Partisanen, Angehörigen der Anti-Hitler-Koalition, Verfolgten des Naziregimes und Antifaschisten heutiger Generationen aus über zwanzig Ländern Europas und Israels.

http://www.fir.at/index.de.php

Infoladen-Datenbank

www.nadir.org/dataspace/

Gedenkstätte Bergen-Belsen (Mit vielen interessanten Links)

http://www.bergenbelsen.de/

Erich-Maria-Remarque-Museum Osnabrück

http://www.remarque-zentrum.de/

Dokumentationsstätte zu Kriegsgeschehen und über Friedensarbeit (Antikriegshaus) Sievershausen

http://www.lokale-friedensarbeit.de/ort200.html

Netzwerk Friedenskooperative

http://www.friedenskooperative.de/

Kampagne gegen Wehrpflicht, Zwangsdienste und Militär (mit Links)

http://www.kampagne.de/Presse/Presse1996/96_09.php

Kriegskinder

Forschungsgruppe Weltkrieg2Kindheiten (w2k)

Fooken@psychologie.uni-siegen.de

barbarastambolis@aol.com

Kriegskinder für den Frieden e.V.

verein@kriegskinder-fuer-den-frieden.de

Erinnerungskultur ist ein fragiles Gebilde

Harald Welzer

Schön unscharf. Über die Konjunktur der Familien- und Generationenromane

http://www.his-online.de/download/Leseprobe/9783936096125.pdf

Hans Günter Hockerts

Zugänge zur Zeitgeschichte: Primärerfahrung, Erinnerungskultur, Geschichtswissenschaft

http://www.bpb.de/publikationen/JSE0YE,0,Zug%E4nge_zur_Zeitgeschichte:_Prim%E4rerfahrung_Erinnerungskultur_Geschichtswissenschaft.html

Klaus-Jürgen Müller

Reflexionen über das Thema „Militär und Macht­strukturen in Deutschland und Frankreich im 19. und 20. Jahrhundert“

http://www.europa.clio-online.de/site/lang__de/ItemID__239/mid__12195/40208768/Default.aspx

Thomas Etzemüller

Totalität statt Totalitarismus? Europäische Themen, nationale Variationen

http://www.europa.clio-online.de/site/lang__de/ItemID__256/mid__12195/40208768/Default.aspx

Lokale Geschichte sichtbar machen. Erinnerungskultur in Salzgitter

http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/aktuelles/erinnerungskultur-in-salzgitter/

Geschichte vor Ort: Erinnerungskultur im Land Brandenburg

für die Zeit von 1933 bis 1990, Konzept der Landesregierung

http://www.mwfk.brandenburg.de/media/lbm1.a.1492.de/geschichtevorort.pdf

Erinnerungskultur des 20. Jahrhunderts in Polen und Deutschland

http://www.jugend-bewegt-europa.de/cms/

Historische Erfahrungen und nationale Besonderheiten als Hindernis und Chance im deutsch-polnischen Verhältnis

Vortrag von Gabriele Lesser, Polen Korrespondentin mehrerer deutscher Tageszeitungen, gehalten am 19.11.2007 im Bremer Rathaus.

s. Anlage

D-A-S-H?

D-A-S-H richtet sich an junge Menschen, die für eine Gesellschaft frei von Ausgrenzung und Rassismus eintreten. D-A-S-H unterstützt und vernetzt Gruppen und Menschen in Europa, die aktiv sind oder aktiv werden wollen. D-A-S-H vermittelt Kenntnisse und Ressourcen, die aktive Gruppen zu einem selbstständigen Umgang mit Medien befähigen. D-A-S-H setzt Aktionen und Kampagnen, Informationen und Perspektiven miteinander in Beziehung. D-A-S-H verbindet politisches Engagement und medienpädagogische Kompetenz in einem Projekt im Netz und aus dem Netz heraus.

Was heißt D-A-S-H?

D-A-S-H kommt von »dash« – dem Gedankenstrich. Weil ein »dash« Gedanken verbindet und den Raum für Assoziationen und plötzliche Einfälle öffnet, weil man mit einem »dash« eine kritische Bemerkung einfügen oder zum Innehalten und Nachdenken auffordern kann. D-A-S-H kommt von »dash«, das außerdem ein Wort mit vielfältigen Bedeutungen ist. »dash« meint die kleine Prise, die den Geschmack zu veredeln vermag und »dash« bezeichnet die schnelle Bewegung von Menschen und Gruppe. Am häufigsten aber wird »dash« gebraucht in »dashing heads« und »dashing dreams« – das Zerschmettern von Köpfen und Träumen. »dash« bezeichnet damit die sozialen Verhältnisse und Beziehungen, gegen die D-A-S-H sich richtet: die Kultur der rassistischen Ausgrenzung und Gewalt.

http://www.d-a-s-h.org/

Deserteurdenkmale

Überblick über den Beginn der außerparlamentarischen Aktivitäten von „Deserteursinitiativen“

Entsprechende Initiativen entstanden u.a. 1981 in Kassel und 1983 in Bremen. Die Thematisierung der Desertion begann in Kassel bereits 1978 innerhalb eines radikalpazifistischen, linkshumanistischen und grün-alternativen Spektrums 1981 gab das Kasseler Stadtparlament auf Antrag der GRÜNEN eine Dokumentation zu dem Thema in Auftrag, die 1984 von dem Politikprofessor Kammler vorgelegt wurde.

Gegnerschaft zum Nato-Doppelbeschluss als Auslöser der Deserteursdebatte Anlas, sich mit dem Thema Desertion in der Zeit des Nationalsozialismus zu beschäftigen, war ursprünglich die Gegnerschaft zum sogenannten NATO - Doppelbeschluss der die Stationierung atomarer Mittelstreckenraketen auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland vorsah. In Bremen schloß sich eine Gruppe von Reservisten der Bundeswehr unter dem Namen „Reservisten verweigern sich“ zusammen, die den NATO - Doppelbeschluss ablehnten und ihre Mitwirkung demonstrativ verweigern wollten. In Karlsruhe wurde der Aspekt der Desertion als Form der Kriegsdienstverweigerung von der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) und der Gruppe „Reservisten verweigern sich“ gemeinsam aufgegriffen. Im Oktober 1983 enthüllten sie ein Mahnmal „Dem unbekannten Deserteur“ als Zeichen „gegen die NATO-Strategie des atomaren Erstschlages, gegen die atomare „Nach“rüstung und für eine Kriegsdienstverweigerung in der Tradition der Deserteure in Holland, im Vietnamkrieg, im Golfkrieg, in Afghanistan und in Mittelamerika“.412 Gleichzeitig suchten sie im Rahmen der Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Deserteuren nach historischen Bezügen, wobei sich die Frage über den Umgang mit den Wehrmachtsdeserteuren stellte.

Ein Denkmal „Dem unbekannten Deserteur“ war zu diesem Zeitpunkt noch sehr provokativ, da sie der damals herrschenden allgemeinen Auffassung von der Rechtmäßigkeit der Verurteilung wegen Fahnenflucht im Zweiten Weltkrieg widersprach.

Die Deserteursdebatte als Grundlage für die totale Ablehnung von Wehrdienst und Bundeswehr

Die verschiedenen lokalen Initiativen führten weitere Aktionen durch, welche die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf das Thema „Wehrmachtsdeserteure“ lenken sollten. Am 18.10.1986 wurde z.B. im Gustav-Heinemann- Bürgerhaus in Bremen - Vegesack von der Gruppe „Reservisten verweigern sich“ ein Denkmal „Dem unbekannten Deserteur“ aufgestellt.414 Im November 1987 stellte die DFG-VK München vor der Feldherrenhalle ein Denkmal „Den Deserteuren aller Kriege“ auf. Die „Darmstädter Friedenshetzer“ enthüllten ebenfalls im November 1987 eine Stahlplastik „Dem unbekannten Deserteur“. Weitere symbolische Denkmalaufstellungen und Kranzniederlegungen von Gruppierungen wie der Selbstorganisation der Zivildienstleistenden (SOdZDL), „Kontaktstelle Gewaltfreier Widerstand“, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN), „Freundeskreis der Wehrdiensttotalverweigerer“ und ähnlicher Gruppierungen folgten in den Jahren 1988-1990.415 Neben dem Eintreten für die Wehrmachtsdeserteure war auch beabsichtigt, „gegen die Ehrung der Nazisoldaten“ an Volkstrauertagen aktiv zu werden. Der Einsatz für die Deserteure war folglich nicht nur mit der Ablehnung der Wehrmachtsoldaten, sondern auch mit der Ablehnung des Militärischen im allgemeinen, der NATO-Politik der Bundesrepublik Deutschland im besonderen sowie der Bundeswehr als Armee dieses Staates verbunden.

Das im Oktober 1986 in Bremen aufgestellte Deserteur-Denkmal wurde z.B. mit einem NATO-Helm bestückt.417 Zuvor hatten die Reservisten-Verweigerer bereits im April 1986 das Denkmal „Dem unbekannten Deserteur“ enthüllt, dabei symbolisch ihre übergestreiften Bundeswehruniformen von sich geworfen und sich zu „bekannten Deserteuren zukünftiger Kriege“ erklärt.418 In den öffentlichen Auseinandersetzungen ging es daher zunächst nicht allein um die Frage der Bewertung der Desertion in der Zeit des Nationalsozialismus, sondern vor allem auch um die Verknüpfung mit der damals aktuellen Verteidigungspolitik der Bundesrepublik Deutschland als NATO-Mitgliedsstaat, die von den Deserteursinitiativen abgelehnt wurde. Diese Verknüpfung der Deserteursdebatte mit der Ablehnung der Bundeswehr und der NATO war auch der Grund dafür, daß die Auseinandersetzungen „von Beginn an den Stempel eines ideologischen Glaubenskrieges trugen“.

Quelle: Die Rehabilitierung von Deserteuren der Deutschen Wehrmacht unter historischen, juristischen und politischen Gesichtspunkten mit Kommentierung des Gesetzes zur Aufhebung nationalsozialistischer Unrechtsurteile (NS-AufhG vom 28.05.1998).Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde der Fakultät der Sozialwissenschaften der Universität der Bundeswehr München, Neubiberg, vorgelegt von Frithjof Harms Päuser aus München 2000, S. 119 – 122

http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=974004502&dok_var=d1&dok_ext=pdf&filename=974004502.pdfHeute,

Heute, 2009, ist festzuhalten, dass sich die Einstellung gegenüber Deserteuren in der Bevölkerung der Bundesrepublik geändert hat. Bereits 1995 „würdigen 36 Prozent der Bundesbürger Soldaten, die „von der Fahne gingen“, als Widerständler, zehn Prozent gar als Helden. Nur noch jeder siebte Bürger (ca. 15 Prozent) sieht Deserteure negativ, kaum jemand noch als vorbestrafte Kriminelle“. (Das Parlament, Nr. 50, 1995, S. 15)

Literatur

Wolfram Wette (Hg.): Deserteure der Wehrmacht. Feiglinge – Opfer – Hoffnungsträger? Dokumentation eines Meinungswandels. Essen 1995.

S.a. Artikel von Norbert Fischer