Hans Calmeyer

1903 wird er in Osnabrück als Sohn eines Richters geboren.

 

Er studiert Jura und interessiert sich für Kunstgeschichte und Geographie. In München lernt er den Sozialismus kennen und findet Aufnahme in einer Kompanie der Schwarzen Reichswehr.

 

1932 wird er in seiner Heimatstadt Osnabrück freier Rechtsanwalt und gilt bei den Nazis als „Salonbolschewist“. Zeitweise wird ihm die Berufserlaubnis entzogen – er bleibt unter Beobachtung der Gestapo.

 

Ab Mai 1940 ist er Soldat in einer Luftnachrichtenkompanie in den Niederlanden.

 

Anfang März 1941 beginnt Hans Calmeyer beim Reichskommissariat in Den Haag seine Tätigkeit als „wissenschaftlicher Hilfsarbeiter“ in der Abteilung „Innere Verwaltung.“

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Ausstellung: Hans Calmeyer und die Judenrettung in den Niederlanden

Die Ausstellung thematisiert das Leben und Werk des Osnabrücker Rechtsanwalts Hans Calmeyer (1903–1972), der während der deutschen Besatzung der Niederlande Tausende von Juden vor der Deportation und damit vor der Ermordung in den NS-Vernichtungslagern bewahrte. Sie wird am 23. Juni 2003 anläßlich Calmeyers 100. Geburtstag eröffnet. Schwerpunkt der Ausstellung ist Calmeyers Zeit in den Niederlanden.

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Calmeyer - Der größte Judenretter in Deutschland

Hans Calmeyer registrierte für die Nazis in den Niederlanden Juden. Tausenden rettete der Jurist das Leben. Calmeyer-Forscher Mathias Middelberg über den Beamten im Widerstand

Der jüdische Publizist Arno Lustiger hat festgestellt, daß den deutschen Rettern von Juden hierzulande nicht angemessen gedacht werde. Über einen von ihnen, Hans Calmeyer (1903 bis 1972), ist soeben ein Buch erschienen. Autor Mathias Middelberg erklärt, warum Calmeyer, von 1941 bis 1944 "Judenreferent" in den besetzten Niederlanden, besondere Würdigung verdiene.

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Gerhard Wander

Hauptmann der deutschen. Wehrmacht, Niederlande

Am 16. Juli 1903 in Escherningken, Ostpreußen, geboren. Rechtsanwalt. Trat 1931 in die NSDAP ein. Bei Kriegsausbruch eingezogen. Im Februar 1941 kam der Reichsdeutsche Wander aus Königsberg als sogenannter Arisierungsrechtsanwalt in die Niederlande.

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Miep Gies

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Miep Gies (* 15. Februar 1909 in Wien als Hermine Santrouschitz) war eine Freundin von Anne Frank.

 

Miep Gies wuchs in armen Verhältnissen auf, weshalb sie im Rahmen eines Projektes zur Unterstützung unterernährter Kinder 1922 von ihren Eltern ins holländische Leiden geschickt wurde. Sie lebte dort in einer Gastfamilie, zu der sie ein außerordentlich gutes Verhältnis hatte. Dort erhielt sie auch ihren Spitznamen „Miep“. Im Jahr 1922 zog sie mit ihrer Gastfamilie nach Amsterdam. Sie bewarb sich 1933 bei Otto Frank, dem Vater von Anne Frank, als Sekretärin. Sie erhielt den Posten und es entwickelte sich eine gute Freundschaft zu Otto Frank, seiner Frau Edith und den Töchtern Anne und Margot.

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