SchülerInnen fragen


„Was damals Recht war …“


Fragen für SchülerInnen ab 10. Klasse

Wenn man drei zentrale Bereiche zugrunde legt:
-    Fallgeschichten der Verurteilten
-    System der Wehrmachtsjustiz
-    Opfer und Täter nach 1945 

die den Jugendlichen zuerst nahe gebracht werden sollen,so können folgende Fragen über die drei Komplexe vorrangig gestellt werden.

Fallgeschichten:
1.    Welches „Verbrechen“ beging Oskar Kusch? Welches Schicksal hat er erlitten?
2.    Fallgeschichte Kurt Hoppe (Bremen): Aus welchen Gründen desertiert K. Hoppe? Wie ist sein weiteres Leben verlaufen ?
3.    Fallgeschichte von Krystyna Wituska und Maria Kacprzyk: Welcher Vergehen haben sich die beiden Frauen schuldig gemacht? Welche Strafen erleiden sie?         Beschreibe die Biografien der beiden Frauen.

System der Wehrmachtsjustiz:
1.    Welches Leitbild vom deutschen Soldaten lag der Nazi- Rechtsprechung zugrunde?
2.    Wie sah das Symbol der NS-Justiz aus? Was soll es aussagen?
3.    Wie sah der Strafvollzug der Wehrmacht aus? Was sollte damit erreicht werden?
4.    Was versteht man unter „Wehrkraftzersetzung“? Fasse den Inhalt des § 5 der Kriegssonderstrafrechtsverordnung (KSSVO)von 1938 kurz zusammen!
    Welche Delikte wurden nach diesem Paragrafen abgeurteilt?
5.    Welche Rolle spielte der Gerichtsherr in einem Verfahren?


Opfer und Täter nach 1945
 
 1. Wie sind die beiden deutschen Staaten nach 1945 mit dem Problem der
    NS-Militärjustiz umgegangen?
 2. Wie sind die ehemaligen Richter, Staatsanwälte und Gerichtsherrn
    behandelt worden? (Beispiele: Erich Schwinge/Ferdinand Schörner)
 4. Wie sind die Opfer behandelt worden?(Beispiel: Oskar Kusch-Bemühungen des Vaters)
 5. „Was damals Recht war……..“ sagte der  Baden-Württembergische Ministerpräsident Filbinger, der als Marinerichter an Todesurteilen gegen Wehrmachts-
    Soldaten mitgewirkt hatte,  „kann heute nicht Unrecht sein!“ (1978) Wie würdest du diesen Satz vollenden? Kannst du deine Meinung begründen?



 
 

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