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Bierdel-Prozess dokumentiert größten Menschenrechtsskandal

Pro Asyl: Anklage gegen ehemaligen Cap-Anamur-Chef dient der Abschreckung
Karl Kopp im Gespräch mit Sandra Schulz
Karl Kopp, Europareferent der Menschenrechtsorganisation Pro Asyl, hält die Anklage gegen den früheren Cap-Anamur-Chefs Elias Bierdel in Italien für abwegig. Bierdel habe das Leben von 37 afrikanischen Flüchtlingen gerettet. Der Prozess zeige, dass sich Europa auch weiterhin wie eine Festung verhalte und man die Augen vor dem Schicksal der Bootsflüchtlinge verschließe.

Sandra Schulz: Sommer 2004: die Cap Anamur, das Schiff der gleichnamigen Hilfsorganisation, trifft im Mittelmeer rund 100 Kilometer vor der italienischen Insel Lampedusa auf 37 afrikanische Flüchtlinge in Seenot. Sie lässt die Menschen an Bord kommen, nach tagelanger Irrfahrt steuert sie den sizilianischen Hafen Porto Empedocle an. So jedenfalls die Schilderung des früheren Cap-Anamur-Chefs Elias Bierdel, der die dann folgenden Ereignisse im Interview mit dem Deutschlandfunk im Juli 2004 so dargestellt hat:

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/975397/

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