Die Wehrmachtjustiz-Ausstellung in Bremen – eine Bilanz


Die Ausstellung >>„Was damals Recht war…“ Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht<< der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas wurde in Bremen in der Unteren Rathaushalle vom 29. Mai bis 28. Juni 2009 gezeigt. Am Pfingstsonntag, dem 31. Mai, blieb die Ausstellung wegen des Empfangs der Mannschaft des SV Werder Bremen (Pokalsieger) aus Sicherheitsgründen geschlossen. Während der insgesamt 29 Öffnungstage besuchten rund 9500 Menschen die Ausstellung, davon 25 Schülergruppen.
Die Resonanz der Besucher war nahezu einhellig positiv. Auch die zahlreichen Begleitveranstaltungen sind aus der Sicht der Veranstalter wie der Teilnehmer ein Erfolg.

Zu den Reaktionen der Ausstellungsbesucher sei hier stellvertretend für die insgesamt 45 Führungs- und Aufsichtskräfte der Eindruck von Peter Kalmbach angeführt:

•    “In Gesprächen mit Besuchern stellte ich ein hohes Interesse an der Ausstellung fest. Insbesondere die Besucher, die an Führungen teilgenommen haben, zeigten sich interessiert sowie auch emotional betroffen. Hier war zu beobachten, dass sich vor allem nach Beendigung einer jeweiligen Führung Leute zu Gesprächkreisen zusammenfanden, wobei eigene Erinnerungen und Gedanken besprochen wurden. In einigen Fällen tauschten Besucher untereinander Adressen, um angesprochene Themen später zu erörtern.
•    Besucher waren auch sehr stark an aktuellen Bezügen interessiert: Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr; damit einhergehend Todesgefahr von – insbesondere jun-gen – Soldaten, Möglichkeiten einer Wiedererrichtung von Wehrgerichte und dergleichen. Hier waren, wenn das Gespräch in einer Gruppe angesprochen wurde, zum Teil starke Emotionen im Spiel, wie etwa die laut ausgesprochene Forderung, sofort die Soldaten abzuziehen.
•    In der Ausstellung waren auch drei Opfer der NS-Militärjustiz, die sich dankbar zeigten, dass sich die Helfer der Ausstellung um das Gedenken an die Verurteilten bemühen. Außerdem war eine Frau anwesend, deren Mann wegen Wehrkraftzersetzung verurteilt worden war und der höchstwahrscheinlich in einem Bewährungsbataillon ums Leben kam. Diese Frau äußerte sich ebenso wie die genannten Zeitzeugen.
•    In drei Fällen traten Angehörige von Richtern bzw. Militärrichtern an mich heran, die durch die Ausstellung motiviert wurden, etwas über das Leben und insbesondere das Wirken dieser Verwandten in der NS-Zeit zu recherchieren. Dazu kamen noch ähnliche Erlebnisse mit Angehörigen von sonstigen Mitwirkenden an der NS-Diktatur, wie z. B. von Gestapo-Offizieren oder NSDAP-Funktionären.“

„Vielen Dank für diese großartige Ausstellung“ – aus dem Gästebuch

Peter Kalmbachs Einschätzung wird bestätigt durch eine Durchsicht des Gästebuchs. Es findet sich nur ein Eintrag, in dem Deserteure in einer Form verunglimpft werden, wie sie etwa Ludwig Baumann noch aus den 1990er Jahren beschreibt. 

Am 10. Juni schreibt ein Klaus M.: „In allen Armeen der Welt wird Fahnenflucht mit dem Tode bestraft! Warum sollte das nicht auch für die deutsche Wehrmacht gelten?
…Ein Deserteur ist immer feige und unmoralisch.“
Der Schreiber outet sich als ehemaliger Wehrmachtsoffizier.
Zu dieser diffamierenden Stellungnahme gibt es einen einzigen zustimmenden Randkommentar: „Genau so ist es und so war es!“ - aber mehrere dezidiert ablehnende Stellungnahmen.

Im Vergleich zur Ausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“ im Jahre 1997 rief die Ausstellung keinen nennenswerten Protest hervor. Das wird natürlich zunächst biologische Gründe haben. Von den damaligen älteren Apologeten einer „sauberen Wehrmacht“ sind viele inzwischen gestorben oder zu alt für einen Besuch der Ausstellung. Weiter dürfte eine Rolle gespielt haben, dass die Ausstellung sich auf einen Teilaspekt des nationalsozialistischen Terrorregimes, die Wehrmachtjustiz beschränkt. Von der Ausstellung „Vernichtungskrieg“ konnte sich jeder ehemalige Wehrmachtsoldat betroffen fühlen. Es scheint aber auch sicher, dass die öffentliche Meinung zu Wehrmachtdeserteuren sich in den letzten zwei Jahrzehnten gewandelt hat. Nach Umfragen befürwortet heute eine Mehrheit der deutschen Bevölkerung eine vollständige Rehabilitierung der Wehrmachtsdeserteure. Das spiegelt sich in den Eintragungen des Gästebuchs.

Das Konzept der Fallgeschichten als Mittelpunkt der Ausstellung stieß auf große Zustimmung. „Es ist gut, Menschen, die Widerstand geleistet haben, aus der Anonymität herauszuholen.“ Diese Form der biographischen Darstellung regte eine Reihe von Besuchern an, sich mit der eigenen Familiengeschichte auseinanderzusetzen oder auch über eigene Kriegserlebnisse zu berichten. Ebenso aber wurde auch positiv hervorgehoben, dass die Täter namentlich und mit ihrer Biografie vorgestellt werden.

Nur vereinzelt wurde Kritik an der Form der Präsentation geübt.  Ein wirkliches Manko ist bei der großen Zahl ausländischer Besucher in Bremen das Fehlen fremdsprachiger Informationen. Ansonsten überwogen eindeutig Lob und Anerkennung für die Ausstellungsmacher. Dies ist nur eine kleine Auswahl der lobenden Eintragungen:  „Interessant“, „Danke“, „sehr informativ und verdienstvoll“, „sehr lehrreich“, „äußerst notwendig“, „sehr spannend und unvoreingenommen“…

Offensichtlich waren die Tatsachen über das Wüten der Militärjustiz vielen Besuchern nicht bekannt. Ein Professor D. schreibt dazu: „Ich glaubte, einiges zu wissen über unsere braune Vergangenheit. Ich habe mich getäuscht und sehe nun – dank dieser Ausstellung – neue Aspekte zu unserer Vergangenheit.“

Auch wenn einige Stimmen den Zeitpunkt der Ausstellung als zu spät empfanden, wurde doch vielfach hervorgehoben, dass die Ausstellung immer noch äußerst notwendig sei. Die personelle Kontinuität der NS-Machteliten in der Bundesrepublik gerade in der Justiz ist vielen Besuchern offensichtlich weniger bekannt gewesen als in anderen Bereichen. Häufig wird auch die Bedeutung der Ausstellung als Warnung und Mahnung vor aktuellen Entwicklungen unterstrichen.

Als Beispiel hier der Eintrag eines ehemaligen Fallschirmjägers:  
Es ist noch nicht vorbei. Immer noch finden die Parolen und Denkmuster fruchtbaren Boden. Wenn nicht im Recht, so doch unter den Soldaten selbst. Z.B. gibt es nach wie vor „das Ehrenbuch deutscher Fallschirmjäger“. Vieles wird zwar nicht mehr vor Gerichten verhandelt, aber noch in den Dienstvorschriften als „zersetzend“ geführt. Seid daher wachsam.               O.J. ehemaliger Fallschirmjäger

Viele empfanden die Ausstellung auch als Appell, sich heute gegen undemokratische Entwicklungen und militärische Aggressionen zu wehren. Der folgende Eintrag spricht für sich: „Ein bewegendes Thema, das nicht in Vergessenheit geraten darf. Gerade auch in unserer jungen Generation, die sich mehr und mehr von diesen Dingen abwendet, ihren eigenen Spaß und Karrieredenken in den Vordergrund rückt, braucht es Beispiele für zivilgesellschaftliches Engagement und den Mut gegen Ungerechtigkeit aufzustehen. Diese Ausstellung bringt gerade durch die Fallgeschichten ein lebendiges Licht auf die damaligen Verhältnisse. Mit dezenten Mitteln wird die maximale Wirkung erreicht: Emotionalität und tiefe Betroffenheit. Der Besucher verlässt das untere Rathaus mit einem Kloß im Hals.
Vielen Dank für diese großartige Ausstellung.    Bremen, 25.6.09 Christine Sch.“

Nicht ganz einheitlich ist die Bewertung der Ausstellung in ihrer Wirkung auf Schülerinnen und Schüler. Während der Leiter der Landeszentrale für politische Bildung der Ansicht ist, dass Ausstellungen dieser Art für die jüngeren Generationen immer weniger geeignet seien und andere Formen der Erschließung von Geschichte für Schülerinnen und Schüler gefunden werden müssten, vertraten andere Teilnehmer an Führungen die Auffassung, dass für Interesse oder Desinteresse vor allem die Vorbereitung im Unterricht ausschlaggebend sei. Als Beleg sei hier die Stellungnahme von Karlheinz Koke, selbst ehemaliger Lehrer, zitiert:

„Auswertung von 5 Schülerführungen


•    Da die Ausstellung knapp vor den Sommerferien terminiert war, sind insgesamt nicht so viele Klassen gekommen, wie man hätte erwarten können. Abschlussprüfungen, Klassenfahrten, Vorbereitung der Zeugnisse etc. haben einen regeren Besuch der SchülerInnen verhindert. Gleichwohl muss man ebenfalls konstatieren, dass das Thema der Ausstellung nicht im Fokus der  gängigen Unterrichtsinhalte liegt, so dass diese Schwierigkeit hinzukam.
•    Die Klassen, die ich geführt habe, waren sämtlich Oberstufenklassen, davon 2 Kurse mit Geschichte als Leistungsprofil. Die Schüler der beiden letztgenannten Kurse waren relativ gut über den 2.Weltkrieg informiert und waren sehr interessiert diese für sie neuen Sachverhalte kennenzulernen. Es gab gezielte Fragen zu  einzelnen Themen, die wir zusammen erörtert haben. Diese SchülerInnen haben 1 ½ Stunden in der Ausstellung zugebracht, wobei neben einer längeren Erkundungsphase (30-40 Min.) jeweils ein Vorgespräch als Einführung und ein Nachgespräch als Auswertung/Fazit  stattgefunden haben.
•    Die SchülerInnen der drei anderen Kurse waren nicht so gut informiert, so dass  wichtige Sachverhalte erklärt werden mussten. Besonders eine Handelsschulklasse hatte große Defizite, was der ungenügenden Ausbildung in den Realschulklassen in der Sek. I geschuldet ist, wo kaum stringenter Geschichts- oder Politikunterricht stattfindet, wie der begleitende Kollege bedauernd mitteilte. Diese SchülerInnen zeigten nur wenig Interesse an den Themen der Ausstellung.
Die beiden anderen Klassen hatten Kenntnisse, auf denen man aufbauen konnte, d.h. dass der rote inhaltliche  Faden fortgesponnen werden konnte. Diese SchülerInnen blieben ebenfalls fast 90 Min. und haben interessiert mitdiskutiert.
•    Generell kann ich sagen, dass der Aufwand sich in der Weise gelohnt hat, dass die SchülerInnen ein Themengebiet nahe gebracht bekommen haben, das nicht in ihrem  direkten Horizont liegt. Die SchülerInnen waren m.E. nicht überfordert, sie haben sich zurecht gefunden und die Intention der Ausstellung begriffen. Sie waren über die dargestellten Sachverhalte betroffen, besonders über die Biografien der Täter nach ´45. Die Fallgeschichten haben sie in der Regel sehr intensiv studiert, auch der kurze Film hat sie angesprochen.
Die Schülerfragebogen sind nicht immer benutzt worden, sie waren aber als Strukturierungsmittel sehr hilfreich. Die Kollegen haben sie mitgenommen um sie nach den Ferien im Unterricht zu behandeln, wie sie geäußert haben.    
Ich denke, dass die Ausstellung bei den SchülerInnen nachhaltige Wirkung hinterlassen hat.“

Weitgespannte Thematik der Begleitveranstaltungen

Mit 24 Veranstaltungen gab es in Bremen eines der umfangreichsten Begleitprogramme der bisherigen Ausstellungsorte. Einschließlich der Eröffnungsveranstaltung kamen fast 1300 Besucher. Hinzu kommen Veranstaltungen mit Ludwig Baumann als Zeitzeugen in fünf Schulen. Daran nahmen ca. 350 Schülerinnen und Schüler teil.

Die Themen der Begleitveranstaltungen lassen sich in zwei Hauptfelder unterteilen.
Die Hälfte widmete sich ergänzend zur Ausstellung der Darstellung von Militärgerichtsbarkeit, Schicksalen von Deserteuren und anderen militärgerichtlich Verurteilten sowie Karrieren von ehemaligen Militärrichtern in der Bundesrepublik. Auf besonderes Interesse stießen dabei die Untersuchungen über die Verwicklung von Juristen in das Wehrmachtsstrafsystem mit lokalem oder regionalem Bezug.

Sie wurden auch von den Medien besonders beachtet. Zu nennen ist hier etwa der Beitrag von Dieter Schenk „Die Post von Danzig“, in dem die Nachkriegskarriere des „Blutrichters“ von Danzig, Kurt Bode, an Bremer Gerichten nachgezeichnet wurde. Ebenso die Veranstaltung mit Prof. Dr. Christoph Schminck-Gustavus „Ermittlungen zur Shoah“. Sie war mit 145 Zuhörern im Schwurgerichtssaal des Landgerichts die bestbesuchte Veranstaltung und führte zu einer öffentlich ausgetragenen Kontroverse über die Rolle der Bremer Justiz bei der Verschleppung und Verschleierung in Verfahren gegen NS-Täter.

Zwei Veranstaltungen stellten Schicksale des Bremer Widerstandskämpfers Kapitänleutnant Rudolf Jacobs und einer zum Tode verurteilen Bremerin, Luise Röhrs/Otten vor. In der Veranstaltung zu Jacobs, der als Wehrmachtoffizier in Italien zu den Partisanen überging, und in Italien hoch geehrt wurde, stellte sich die Frage, ob in Bremen nicht ebenfalls eine öffentliche Erinnerung möglich sei (z.B. Benennung einer Straße nach Jacobs, der aus einer alteingesessenen Bremer Familie stammte). Der Fall von Luise Otten wurde in einer höchst beeindruckenden szenischen Lesung mit den SchauspielerInnen Gabriele Blum und Michael Meyer unter Mitwirkung des Chors „Kleine Kantorei Unser Lieben Frauen“ dargestellt. Die künstlerische Darstellung erreichte einen anderen Zuhörerkreis als die sonstigen Diskussionsveranstaltungen.

Besondere Aktualität und mit 100 Besuchern die zweit meisten Besucher hatte die Veranstaltung mit Professor Wolfram Wette „Das letzte Tabu. Militärjustiz und Kriegsverrat“.

Gemäß der Zielsetzung der Veranstalter, neben der historischen Aufarbeitung der Militärjustiz Lehren für Gegenwart und Zukunft zu ziehen befasste sich die andere Hälfte der Veranstaltungen mit aktuellen Themen aus den Bereichen: Kriegseinsätze der Bundeswehr, Gefahren für die Demokratie, innere Entwicklungen der Bundeswehr, das Recht auf Widerstand heute.

Die Spannweite der Themen reichte von den Bestrebungen, eigene militärische Strukturen in der Europäischen Union aufzubauen nebst der engen Kooperation der Militärs mit der Europäischen Rüstungsindustrie (Oberst d.G. Christian Platzer), über die völkerrechtliche Bewertung der nichtstaatlichen Konflikte (Prof.Dr. Knut Ipsen) bis zur Darstellung der umstrittenen Werbung der Bundeswehr unter Schülern oder auf dem Evangelischen Kirchentag in Bremen und den Tendenzen, die Trennung zwischen Polizei und Geheimdiensten bzw. der Armee sukzessive aufzuheben (Dr. Rolf Gössner). Besonderes Interesse fand die Veranstaltung mit den beiden Bundeswehroffizieren, Major Florian Pfaff und Oberstleutnant Jürgen Rose.

Sie legten dar, dass es rechtliche Möglichkeiten gibt, sich gegen die Beteiligung an Einsätzen zu wehren, die der Betreffende als völkerrechtswidrig ansieht.

Eine Einschätzung der verschiedenen Themenbereiche und Schlussfolgerungen daraus für die politische Bildungsarbeit müssen in der gemeinsamen Diskussion gezogen werden.

An den Diskussionsveranstaltungen beteiligten sich mehrere Reserveoffiziere der Bundeswehr, aber es gab keine offizielle Teilnahme der Bundeswehr, mit Ausnahme des Referats von Oberstarzt Dr. Biesold, Leitender Arzt der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie, Psychotraumatologie am Bundeswehrkrankenhaus Hamburg bei der Veranstaltung „Kriegstraumata“.

Die Veranstaltungen waren durchweg durch eine sachliche DiskussionsAtmosphäre und gegenseitigen Respekt geprägt. Das Zusammenwirken von 25 Organisationen und Initiativen, von den Referentinnen und Referenten stellt eine beachtenswerte Leistung dar. Die Zusammensetzung der Veranstaltungen wies einen hohen Anteil älterer Besucherinnen und Besucher auf. Für viele von ihnen waren eine Reihe von Aspekten der NS-Geschichte neu, und besonders die Veranstaltungen zur aktuellen Situation gaben Gelegenheit, eigene Einstellungen zu überprüfen. Dass recht wenige jüngere Menschen und vor allem auch nicht sehr viele StudentInnen kamen ist ein Wermutstropfen, der noch einmal auf das Problem hinweist, wie die geschichtlichen Erfahrungen des Krieges und der NS-Zeit weitervermittelt werden können – eine Frage, die u.a. auch im Zusammenhang mit dem geplanten Gedenkort „Bunker Valentin“ diskutiert wird.

Eine begrüßenswerte Folge der gemeinsamen Arbeit  ist, dass Prof. Dr. Schminck-Gustavus im Wintersemester eine Lehrveranstaltung anbieten wird mit dem Thema: >„…was damals Recht war…“ NS-Militärgerichte im Zweiten Weltkrieg<. Die Veranstaltung beabsichtigt, auf der Grundlage von Zeugenberichten Unterrichtsmaterial für den Einsatz in Schulen zu entwerfen. Sie ist nicht nur für Studierende der Rechts-, Geschichts- und Politikwissenschaften, sondern auch für sonstige Interessierte geöffnet (Beginn 21.10.2009, 18-20 Uhr im Studio I der Universitätsbibliothek).

Medien

Die örtliche Presse (Weser-Kurier/Bremer Nachrichten und taz) begleitete Ausstellung und Veranstaltungen mit einer erheblichen Anzahl von Berichten. Leider erschienen mehrere ausführliche Artikel nur in den unterschiedlichen Ausgaben der „Stadtteil-Kuriere“. Eine Presse-Zusammenstellung kann bei Bedarf bei der Landeszentrale für politische Bildung angefordert werden.

Das Radio-Bremen-Fernsehmagazin „Buten&Binnen“ berichtete am 29. Mai 2009 über das Zusammentreffen von Bernd Göller, dem Sohn eines Marinerichters, und Ludwig Baumann in der Ausstellung.
Das Hörfunkprogramm von Radio Bremen befasste sich in vier Sendungen des „Nordwest-Radios“, davon dreimal in der halbstündigen Sendung „Gesprächszeit“, mit dem Thema der Ausstellung.

Dank an alle Mitwirkenden

Für die Ausstellung war wichtig, dass sie im zentralen repräsentativsten Gebäude der Stadt, dem Bremer Rathaus stattfinden konnte. Die Veranstalter bedanken sich bei Bürgermeister Jens Böhrnsen, dem Präsidenten des Senats, bei Prof. Dr. Manfred Messerschmidt, bei Ludwig Baumann, dem Vorsitzendenden der Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz e.V.,  und den MusikerInnen der Bremer Philharmoniker für ihre Mitwirkung an der Eröffnungsveranstaltung im oberen Rathaussaal. Wir danken  den  Referentinnen und Referenten der Begleitveranstaltungen, den ModeratorInnen und EinführungsrednerInnen, den zum großen Teil ehrenamtlich tätigen Führungs und Aufsichtskräften und den Menschen aus 25 Organisationen und Initiativen, die durch ihren Einsatz zum Erfolg beitrugen sowie dem Ehepaar Plückebaum von der Buchhandlung Leuwer, die in der Ausstellung und bei vielen Veranstaltungen eine jeweils auf das Thema zugeschnittene Auswahl von Literatur anboten.


Für die Veranstalter
Michael Scherer, Landeszentrale für politische Bildung, „Erinnern für die Zukunft e.V.“
Eike Hemmer, Georg-Elser-Initiative Bremen e.V.


Zurück